Wie es die Tradition vorsieht, reiste auch dieses Jahr wieder eine Gruppe von 13 Schülerinnen und Schülern des Ratsgymnasiums in die Stadt Evansville im US-Bundesstaat Indiana.
Es war etwa 2 Uhr nachts, als wir uns am Osnabrücker Busbahnhof trafen, um unsere etwa 27 Stunden lange Reise anzutreten. Nach einer Busfahrt nach Frankfurt und Vorbereitung auf den Flug, hoben wir mit Delta Airlines in Richtung Atlanta, Georgia ab. Nach einer Flugzeit von rund 11 Stunden kam die ersehnte Ankunft am Hartsfield–Jackson International Airport. Die Immigration und Layover überstanden, war Evansville lediglich einen Katzensprung entfernt.
Herzlichst wurden wir von unseren Gastfamilien in Empfang genommen.
Trotz einer so kurzen Nacht ging es direkt am Morgen in die Schule(n). Zusammen mit fünf meiner Mitschüler:innen besuchte ich ab dann einen Monat lang die North Posey High School. Weitere fünf unserer Gruppe gingen auf die Signature School und weitere drei auf die Reitz Memorial.
Der Zeitpunkt war perfekt! Die Vorbereitungen für das „Homecoming“ waren in vollem Schwung, die Fußball Regionalmeisterschaften kurz bevor und die Stimmung grandios.
Mit Paraden, Cheerleaderinnen und der Wahl eines „Homecoming Königspaars“, sowie großer Unterstützung der Eltern und kameradschaftlichen Athlet:innen der anderen Sportclubs, war der Sieg der North Posey Vikings ein wahrer Glanzmoment.
Mit zahlreichen neuen Freundschaften, Eindrücken, Erfahrungen und vielem mehr war die Zeit wie im Winde verweht. Fast ein Monat auf der anderen Seite des Teiches und wir waren bereit für die letzte Etappe dieser Reise. Ein Besuch in der Stadt der „Lady Liberty“!
LaGuardia Airport, Queens, New York. Unter der Obhut von Frau Berger begab sich unsere Gruppe auf abenteuerliche Reise durch Subway-Stationen, Großstadtchaos und Menschenmassen. Nicht lang nach dem Erreichen des Hotels ging es allerdings schon wieder los in Richtung One World Trade Center. Mit einem umwerfenden Ausblick von der 101. Etage ließ sich der erste Abend wunderbar ausklingen.
Der nächste Tag: Freizeit. Die Brooklyn Bridge, Chinatown, der Times Square, etc. Alles, was das Touristenherz begehrt. Und dann der krönende Abschluss: eine Kombination aus Theaterparodie und Musical — Titaniqué.
Doch so schön es auch war, alles hat ein Ende. Deutschland hieß uns, wie man es so kennt, mit grauen Wolken und Regenwetter willkommen.
Hier weiteres Mal ein großes Dankeschön an Herrn Seifert, Frau Berger, die Lehrkräfte und Gastfamilien in den USA, die uns all dies ermöglicht haben.

Sehr gut und informativ👍