Vom 11. bis zum 18. September 2024 besuchten 14 Schüler*innen des neunten Jahrgangs unsere Partnerschule in Kontiolahti, Finnland. Als Begleitpersonen waren Frau Heidemann und Herr Neuhaus dabei. Nach einer entspannten Anreise ohne Verspätung geschah am Ankunftstag nicht mehr viel, die Schüler*innen fuhren mit ihren Gastfamilien nach Hause und lernten sich mit diesen an.

Bei schönstem Wetter ging es ins Flugzeug von Helsinki nach Joensuu

Ab Donnerstag wurde den Schüler*innen beider Länder einiges an Programm geboten. Der Morgen des zweiten Tages begann mit ein paar Kennlernspielen, wie Frau Heidemann mir berichtete. Am gleichen Tag durften die Schüler*innen auch zum größten Teil ersten Mal Eishockey ausprobieren. Dies ist, wie hier in Deutschland Fußball oder Basketball, eine eigene Einheit im Sportunterricht, sodass die Schule sogar eine eigene Eishalle hat. Nach dem Eishockey hat die Gruppe den Tag mit einem bunten Abend ausklingen lassen.

Am Freitag durften die deutschen Schüler*innen in den Unterricht der Finnen schnuppern. Eine Besonderheit, die allen auffiel: Im Unterricht dürfen Handys benutzt werden, es gibt zwar einige Lehrer*innen, die das nicht dulden, aber in der Regel ist es kein Problem, wenn die Schüler*innen eine Nachricht verfassen oder auch mal Handyspiele spielen. Weiter ging es ebenfalls in der Schule, es gab einen Steel Pan Workshop. Danach machte die Gruppe einen Ausflug in die nah gelegene Großstadt Joensuu. Damit begann der Start ins Wochenende, das bei den Gastfamilien verbracht wurde.

Der Montag begann wie der Freitag mit Unterricht, aber von dem haben sich die Schüler*innen hoffentlich nicht müde machen lassen, denn für sie ging es nun auf den etwas entfernten Berg Koli. Hier wurde den Schüler*innen die schöne Natur Finnlands geboten. Nachdem dort gewandert, gegrillt und gegessen wurde, machte sich die Gruppe wieder auf den Rückweg nach Kontiolahti.

Einen Tag später hieß es schon Abschied nehmen von der Schule, es gab ein letztes Mal Unterricht bevor die Gruppe mit Fatbikes durch den Wald fuhr. Danach fuhren die deutschen Schüler*innen ein letztes Mal mit ihren Austauschpartner*innen nach Hause, es wurden die Sachen gepackt, bevor es am Mittwoch früh zurück Richtung Osnabrück ging.

Angesagt