Am Freitag den 23.08.2024 konnte das Bootshausfest nach vier Jahren Wartezeit endlich stattfinden. Moment: Vier Jahre?

Ja, denn eigentlich ist die Ruderriege schon 2020 100 Jahre alt geworden. Allerdings musste es zwei Mal wegen der Corona Pandemie verschoben werden und konnte nun endlich nach einer kleineren Pause stattfinden. Wie Herr Bröcker berichtete, habe die genaue Planung ca. ein halbes Jahr gedauert. Er betonte außerdem, dass er selbst gar nicht so viel mit der Planung zu tun gehabt habe und lobte die hervorragende Arbeit von Herrn Nagel, Herrn Funke und Herrn Oberpenning.

Das Fest selber bestand aus zwei Teilen, dem Sport- und Spielefest am Vormittag und dem eigentlichen Festakt am Nachmittag. Im ersten Teil der von 08:15 Uhr bis ca. 15:00 Uhr ging, fanden Sportwettkämpfe statt. Alle Klassen/Jahrgänge hatten eine Drachenbootregatta, außerdem gab es für Jahrgang 5-11 eine Ergometerstaffel. Die fünften und sechsten Klassen konnten sich bei „Schlag den Pauker“ beweisen und für die Jahrgänge 7-13 gab es einen Triathlon, der je nach Jahrgangsstufe entweder nur als Staffel oder sogar als Einzelwettkampf stattfand. Die Gewinner der einzelnen Wettkämpfe konnten sich über ein T-Shirt freuen. Außerdem wurden noch kleinere Spiele wie zum Beispiel Apfelfischen angeboten.

Highlight vieler Schüler*innen war aber sicher, als sich die Lehrer*innen nicht zu schade waren, selbst ein Paddel in die Hand zu nehmen und ein Drachenbootrennen zu fahren, in dem sie einen tollen zweiten Platz belegten. Sogar Herr Bröcker stieg ins Boot und sagte mir danach, dass er überrascht gewesen sei, wie anstrengend es doch war.

Ab ca. 15:30 startete dann der offizielle Festakt zum 100 (und 4) jährigen Bestehen der Ruderriege. Neben einigen gelungenen Grußwörtern und Reden, standen vor allem Bootstaufen auf dem Plan.

Ein Rennvierer würde nach der amerikanischen Fastfoodkette auf den Namen „IN-N-OUT“ getauft. Dort nehmen die Teilnehmenden des USA-Austauschs die meisten ihrer Kalorien her. Den Namen „Nevergreen“ bekam ein Gigdoppelvierer, so setzt die Ruderriege ein klares Zeichen: Wir behalten unsere Farben. Am berührensten war allerdings die Taufe des Gigdoppelachters vom ehemaligen Ruderlehrer Harro Lehmann auf den Namen „Hartwig“. Hartwig Ahrens war ebenfalls lange Jahre Ruderprotektor und hatte sich dieser Aufgabe mit Hingabe gewidmet. Als Dankeschön der Schülerinnen und Schüler bekam er symbolisch einen Riemen (großes Ruder) überreicht.

Nach der Ausfahrt der getauften Boote stand mit den Rennen der Ehemaligen-Achter gegen die aktuellen Schulachter das Highlight des Festakts an. Jeweils 9 ehemalige Mitglieder der Ruderriege wagten sich noch einmal ins Boot und versuchten ihr Glück. Uneingefahren mussten aber sowohl die Frauen als auch die Männer die topfitten Jugendlichen ziehen lassen.

Bei leckerem Essen vom Grill und Kaltgetränken wurde der Rest des Abends dann alten Erinnerungen, netten Gesprächen und guter Stimmung gefüllt. Eine Feier die 100 Jahre Ruderriege definitiv würdig war.

Angesagt